Brot mit schwarzen Oliven und Zitronen-Meersalz

Gepostet in Salzige Rezepte

Brot mit schwarzen Oliven und Zitronen-Meersalz

Eine knusprige Brotkruste, im Inneren ein zarter Brotteig an Olivenoel mit schwarzen Oliven, ist es das Brot des Sommers.

 

 

 

 

etwa 1 kg

Der Hefeteig
500 g Mehl Typ 45
21 g Backhefe
10 g Salz
300 g lauwarmes Wasser
Mehl, Backhefe und Salz in einer grossen Salatschüssel vermischen. Das lauwarme Wasser gleichmässig eingiessen und 2 Minuten lang anfeuchten lassen.
  Anschliessend alle Zutaten gut verrühren und anfangen zu kneten, indem man ständig die Ränder des Teiges in die Mitte bringt bis der Teig homogen und elastisch ist und nicht mehr an den Händen klebt.
Vorbereitung 15 Min
Ruhezeit 30 Min
Eine Kugel bilden, mit einem trockenen Tuch abdecken und bei Raumtemperatur (ca. 22°C) ruhen lassen.
   
Das Brot
1 Guss Olivenöl für das Backpapier
Ein geöltes Backpapier auf einem Blech (ca.29X38cm) auslegen.
der Hefeteig
50 g Olivenöl
Den Teig brechen. Ungefär 10 Minuten lang kneten um die Luft zu entfernen. Das Olivenöl zugeben und weiter kneten bis das Öl ganz aufgesaugt ist.
die Blätter von zwei Rosmarinzweigen (ca.20cm)
die Blâtter von Zwei Thymianzweigen (ca.15cm)
100 g entkernte schwarze Oliven
Anschliessend die Rosmarin- und Thymianblätter, sowie entkernte schwarze Oliven dazugeben.

Vorbereitung 20 Min
Ruhezeit 1St15Min bis 1,5St

Ein langes und gedrehtes Brot bilden mit einem trockenen Tuch abdecken und erneut für 1h 15 min ruhen lassen (je länger man das Brot heben lässt, desto luftiger wird die Brotkrume. Dennoch sollte man das Brot nicht länger als 1,5 Stunden ruhen lassen).
   
210°C/ 30 min Den Backofen auf 210°C vorheizen.
   
4 g Zitronen-Meersalz Das Brot mit Zitronen-Meersalz bestreuen und in den Ofen schieben. Etwa 30 Min. backen, eventuell ein paar Minuten länger um eine dunklere Kruste zu erhalten.

Dieses Brot kann ebenfalls mit anderem Mehl hergestellt werden, zum Beispiel mit Dinkelmehl, damit würde man einen feineren Geschmack erhalten.

 

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Englisch, Französisch

2 Kommentare

  1. Lieber Ralf, liebe Lien (unbekannterweise – noch?)!

    Ein wunderbare Seite habt Ihr da geschaffen. Da werde ich regelmässig reinschauen.

    Als passionierter Küchenaktivist zu diesem Rezept ein paar, vielleicht hilfreiche, Tipps:

    Das Mehl Type 45 ist in Deutschland dem Type 405 gleichzusetzen. Es ist das hellste aller Mehle und prima für Baguettes und Feingebäck geeignet. Der Tipp als alte Bäcker- und Patissierregel:
    Je heller das Mehl – um so kalter der Teig. Ich möchte empfehlen, den Teig nach Möglichkeit am Tag zuvor anzusetzen. Auf 1 kg Mehl nehme man 650 ml kaltes Wasser, 1 Hefewürfel und 2 Teelöffel Salz. Das Mehl sieben und zusammen mit dem Salz in einer Schlüssel bereit stellen. Hefe etwas zerbröseln und mit einem Teelöffel Zucker überstreuen. Von dem Wasser etwas abzweigen und die Hefe ‘ansetzen’ bis die Hefe aktiv wird und sich Blasen bilden (ca. 10 – 15 Minuten Zeit geben). Dann die Hefe und fast das gesamte restliche Wasser dazugeben. Etwas Wasser zurückstellen, denn je nach Wassergehalt des Mehles braucht es manchmal etwas mehr/weniger. Alles gut vermischen und am Besten mit einer Küchenmaschine ausgiebig kneten. Handarbeit macht das Ergebnis wertvoller und den Koch stolz. Den glatten Teig dann im Kühlschrank für eine Nacht gehen lassen. Am nächsten Tag einmal durchkneten und wieder kalt stellen. Vor dem Backen den Teig anreichern (Oliven, getrocknete Tomaten ,…) ggf. portionieren und dann bei Zimmertemperatur ca. 30 min gehen lassen. Dann in den Ofen. Ich starte nicht ganz so heiss, sondern bei 180 Grad und geben am Schluss zusammen mit einem Schuss Wasser in die untere Ofenwanne (einschiessen) noch mal Gas auf 210 Grad. Das gibt ein schönes, grossporiges Brot mit glänzender, knackender Kruste. Yeah. Bon appetit und ich schau mir auch so manches bei Euch ab.

    • Lieber Michael.
      Herzlichen Dank für Deinen Kommentar und Deine wirklich hilfreichen Tipps! Lien ist immer am ausprobieren – ich muss (und darf) kosten – da sind Anregungen eines passionierten Küchenaktivisten immer willkommen :)
      Wir werden uns sicher bald gemeinsam kulinarisch und musikalisch Vorort austauschen – und wir freuen uns darauf!

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